24 – Prosit 
Neujahr und guten Rutsch

prosit NeujahrDas Wort 
«prosit» ist lateinisch und bedeutet «es möge 
gelingen».
Die Formulierung «guter Rutsch» wird oft als 
Wunsch nach einem angenehmen Hinübergleiten ins neue Jahr 
verstanden. Mit Rutschen hat es jedoch nichts zu tun. Das 
Wort leitet sich vom jiddischen Begriff «rosch» ab 
und meint Kopf oder Anfang. Das jüdische Neujahr heisst 
«Rosch Hashana» – Jahresbeginn.

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23 – Verschütteter Champagner

Champagner_fliessenKnallen in Spanien die Korken, und der Cava schäumt auf den Tisch, werden schnell die Finger eingetaucht und mit dem hochprozentigen Nass die Stirn des Gegenübers benetzt. Dem In-Schaumwein-Gebadeten ist das Glück hold. Die Franzosen tupfen sich den Champagner gleich selbst hinter die Ohren.

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22 – Granatapfel

GranatapfelDie Liebesgöttin Aphrodite soll den Granatapfel einst gepflanzt haben. Zu Silvester wird er in Griechenland noch heute auf den Boden geworfen, bis er zerspringt. Die vielen kleinen Kerne symbolisieren all die guten Dinge, die dem Werfer im neuen Jahr geschehen sollen. Auch bei Hochzeiten wird gern ein Granatapfel zerquetscht. Hier stehen die Kerne für die grosse Kinderschar, die das Paar erwartet.

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21 – Gris-Gris

gris-gris_5Die afrikanischen Tuareg schwören auf ihre Gris-Gris. Diese Stoff- oder Ledersäckchen, früher gefüllt mit Kräutern, Federn oder Steinen, gelten dem Nomadenvolk vor allem in Mali als Talismane. Die heiligen Schutz- und Glücksamulette bewahren vor Unglück jeglicher Art und bringen Glück in der Liebe oder im Geschäft. Im Voodoo fest verankert, haben sie auch mit der Islamisierung Schritt gehalten. Oft werden in den Gris-Gris heute Papierchen mit Versen aus dem Koran versteckt.

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20 – Fatimas Hand

hand-of-fatima.jpgDieses Zeichen aus Nordafrika und Arabien zeigt eine Hand mit einem Auge auf der Innenseite. Fatima war die jüngste Tochter Mohammeds. Sie gilt als besonders rein und als Vorbild für alle Mütter. Die erhobene Hand fungiert wie ein Abwehrzeichen und soll so vor bösen Geistern und dem bösen Blick schützen.

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19 – Escapulario

EscapularioAls modisches Accessoire klimpert das Escapulario mittlerweile an Handgelenken in aller Welt. Ursprünglich stammt dieses Armband aus dem katholischen Brasilien. Oft mit Heiligen- oder Marienbildern verziert, soll es seinen Träger schützen und ihm Glück bringen und innere Ausgeglichenheit. Der Träger darf den Talismann nie wieder abnehmen. Fällt das Band von alleine ab, geht ein Wunsch in Erfüllung.

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18 – Bhutan als «nationales Glück»

BhutanBhutans erklärtes Staatsziel ist das Bruttosozialglück – nicht das Bruttosozialprodukt. Die Entwicklung des Landes, der Landschaften, der Kultur, der Traditionen und des überlieferten Wissens gelten als nationales Glück. Bei allem Fortschritt, der auch persönliche Erleuchtung und Zufriedenheit bedeuten soll, darf die Balance zwischen Materialismus und Spiritualität nicht ins Ungleichgewicht geraten.

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